PHL Point P - PA-Box mit HiFi-Qualitäten aus K+T 1/2008

PHL Point P aus K+T 1/2008
Die Daten der PHL Point P, Satellit:
- Maße (HxBxT): 57 x 30,8 x 40 cm
- Impedanz: 4 Ohm
- Empfindlichkeit (2,83V/1m): 88 dB
- Trennfrequenzen: ?, 250 Hz
- Frequenzbereich (-8dB): 32-25 000 Hz
- Prinzip: 3-Wege-Bassreflexbox

Die Daten des Subwoofers:
- Maße (HxBxT): 47,3 x 30,8 x 40 cm
- Impedanz mit Satellit: 3 Ohm
- Frequenzbereich (-8dB): ab 32 Hz
- Prinzip: Bassreflex-Subwoofer
PHL Point P ist eine Entwicklung von Dieter Achenbach, die auf der HiFi-Music-World 2007 zu sehen und zu hören war. Es eine Box mit PHL PA-Lautsprechern. Der Satellit enthält ein Koaxialchassis PHL X17-1240 TWX und einen Tieftöner PHL B25-3002. Der Satellit kann durch einen Subwoofer ergänzt werden, den man unter den Satelliten stellen kann.

Der Subwoofer kann entweder direkt parallel zum Tieftöner (im Satelliten) geschaltet werden, oder es kommt ein Subwooferverstärker zum Einsatz.

Auszug aus der Klangbeschreibung in Klang+Ton 1/2008:
... "Meine eigenen Schallplatten waren noch irgendwo in einem Lagerraum verschollen, also musste ich notgedrungen auf das Musikmaterial der Kollegen zurückgreifen - teilweise recht dubioses und von mir mit Misstrauen beäugtes Zeug ... Begonnen habe ich mit einem Direktschnitt einer Flamenco-Platte von Carlos Montoya - etwas sperrig und gewöhnungsbedürftig, da der Altmeister auf seiner Konzertgitarre viel improvisiert - die Point P schaffte es aber innerhalb weniger Takte, mich in diese ungemein dynamische Aufnahme "hineinzuziehen". Dies lag sicherlich zum großen Teil an der faszinierenden und lebensechten Darstellung des Raums, in dem sich die Gitarre, Anschlagsgeräusche und der natürliche Nachhall zu einer fast greifbaren Atmosphäre zusammenfügen. Das befürchtete Zuviel an Dynamik, das auch leicht einmal ins Übernervöse kippen kann, ist dieser Box völlig fremd, sie musiziert trotz ihres blitzschnellen Antritts absolut wohnzimmertauglich. Nun, Gitarrengezupfe ist das Eine; eine komplette Band mit Schlagzeug und Bass das Andere. Aber auch bei komplexeren Arrangements, sogar bei Lautstärken, bei denen andere Boxen etwas an Contenance verlieren und bei ihren Bemühungen, den Dynamiksprüngen zu folgen, die räumliche Abbildung über Bord werfen, bewahrt sie die Ruhe und vor allem den Überblick. Mit dieser entspannten Art empfiehlt sich der PHL- Lautsprecher als uneingeschränkt langzeit-tauglicher Spielpartner aller Arten von Verstärkern. Unser Hörraum war, was den Pegel im Bass anging, schon eher grenzwertig - hier machte die Variante mit zwei Bässen schon deutlich mehr Spaß: Wo vorher kontrolliert und etwas asketisch-diszipliniert agiert wurde, kam nun der Spaßfaktor hinzu - selbst ich als erklärter Reggae-Feind habe mir ein paar Plattenseiten lang mit großem Vergnügen das Zwerchfell massieren lassen. Verstehen Sie mich nicht falsch - diszipliniert spielt die aufgedoppelte Point P immer noch, nur eben mit etwas mehr Druck im Tiefstbass. Die Ankopplung an den Koax funktioniert ohrenscheinlich hervorragend- wer aufgrund zu kleiner oder akustisch nicht optimaler Räumlichkeiten ein Problem mit zu viel Bass bekommt, der kann den jeweils zweiten Bass aktivieren und damit unabhängig von der Hauptbox kontrollieren. In jeder möglichen Kombination demonstriert die Point P die souveräne Dynamik und Kontrolle eines sehr guten PA-Lautsprechers mit der Ausgewogenheit und Feinauflösung einer sehr guten HiFi-Box."
 

Unser Bausatz besteht aus:

Der Satellit
  • PHL Koaxiallautsprecher X17-1240 TWX
  • PHL Tieftöner PHLB25-3002
  • Noppenschaum N25
  • 1 Beutel Dämmwatte
  • 10 Zylinderkopfschrauben
      mit Einschlagmuttern
  • 3m 2,5 mm2 Lautsprecherkabel
  • 2 vergoldete Polklemmen
  • den Frequenzweichenbauteilen (siehe unten)
  • der K+T Bauplan
Der Subwoofer
  • PHL Tieftöner PHLB25-3002
  • Noppenschaum N25
  • 6 Zylinderkopfschrauben
      mit Einschlagmuttern
  • 1m 2,5 mm2 Lautsprecherkabel
  • 4 vergoldete Polklemmen
     (2 davon für den Satelliten)
  • der K+T Bauplan

 
Die Frequenzweiche des Satelliten ist auf Holz aufzubauen; sie besteht aus:
  • 6,8 mH Trafokernspule, 0,18 Ohm
  • 2,7 mH i-Kern-Spule, 0,19 Ohm
  • 15 mH Luftspule, 4,45 Ohm
  • 3,3 mH i-Kern-Spule, 0,34 Ohm
  • 4,7 mH Ferritkernspule, 0,46 Ohm
  • 0,68 mH Kupferfolienspule, 0,29 Ohm
  • 2x 0,68 mH Luftspule, 1mm
  • 0,56 mH Luftspule, 1mm
  • 3x 47 uF MKT-Kondensator
  • 330 uF Elko, rau
  • 22 uF MKP Audyn CAP
  • 5,6 uF MKP Audyn CAP
  • 2x 4,7 uF MKP Audyn CAP
  • 2,7 uF MKP Audyn CAP
  • 3,9 uF Mundorf MCap Supreme
  • 22 uF MKP Audyn CAP
  • 3,3 Ohm MOX10-Widerstand (orange-orange-gold)
  • 4,7 Ohm MOX10-Widerstand (gelb-violett-gold)
  • 8,2 Ohm MOX10-Widerstand (grau-rot-gold)
  • 10 Ohm MOX10-Widerstand (braun-schwarz-schwarz)

Preis Bausatz PHL Point P, Satellit ohne Gehäuse pro Stück: - nicht lieferbar

Preis Bausatz PHL Point P, Subwoofer ohne Gehäuse pro Stück: - nicht lieferbar

Falls Sie die Frequenzweiche lieber auf eine Universal-Leiterplatte statt auf Holz aufbauen wollen, empfehlen wir pro Box je 2 Leiterplatten (also 4 pro Boxenpaar)
Leiterplatte 220x155 mm, Best.-Nr. I-8805002,     Preis   EUR 11,70 ohne MwSt: € 9.83 / $ 11.01

PHL Point P mit High-End-Weiche

Die Weichenbauteile gemäß Klang+Ton sind bereits sehr gut. Bei weiterer Verbesserung wäre in Reihe zu L6 auch für L4 einen cfc-Spule einzusetzen, auf die aus Kostengründen verzichtet wurde.

Preis Bausatz PHL Point P mit High-End-Weiche, Satellit ohne Gehäuse pro Stück: - nicht lieferbar

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