Aktivboxen mit analoger Frequenzweiche haben gegenüber passiven Boxen den Vorteil, dass die Lautsprecher niederohmig angesteuert werden.
Aktivboxen mit DSP-Prozessor (digitalem Signalprozessor) bieten den Vorteil, dass die Lautsprecher niederohmig angesteuert werden. Darüber hinaus kann eine digitale Weiche jedoch sehr viel leistungsfähigere Korrekturen vornehmen, als eine analoge. Eine der einfachsten Korrekturen ist die Totzeit, die Signallaufzeiten ausgleicht, wenn die Hochtönermembran akustisch nicht auf gleicher Höhe mit der Tieftönermembran angeordnet ist oder sich Phasenverschiebungen durch den Hoch- oder Tiefpass in der analogen Weiche ergeben.
Hier die Vor- und Nachteile der 3 Varianten (passive Box, Aktivbox mit analoger Weiche und Aktivbox mit digitalem Signalprozessor) im Überblick:
Wie zu erkennen ist, ist die passive Box den aktiven Varianten wegen des geringen Ausgangswiderstands, den die einzelnen Verstärker gegenüber den Lautsprechern zeigen, unterlegen.
In den anderen Disziplinen unterscheiden sich passive Lösung und aktive Lösung mit Analogweiche jedoch nur wenig.
Die Aktivbox mit digitalem Signalprozessor ist jedoch den beiden anderen Versionen deutlich überlegen (Anpassbarkeit des Basses auf den Raum, allgemeine Raumanpassung, Änderbarkeit ohne Bauteile auszuwechseln, Laufzeitkorrektur möglich, usw.) .
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