Mini Lagrange XT 98 Dirac XT Mini 65 Cauchy

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Cauchy entstand als klassische Kompaktbox, die auch Bass erzeugen kann, was man heute wegen des Trends zu schlanken Standlautsprechern weniger findet.
Frequenzgang Cauchy
Bild links: der
Frequenzgang (rot)

Er ist linear
die Box geht
im Bass bis
29 Hz (DIN,
-10 dB)


In schwarz: der Frequenzgang des Tieftöners AC 10 HE. Oberhalb von 240 Hz übernimmt der Mitteltöner AC6.5 HE. Man erkennt dass der Kreuzungspunkt im Pegel 6 dB unterhalb des Gesamtpegels (rote Kurve) liegt. Das bestätigt einen einwandfreien Phasenübergang, der absolut phasenrichtig verläuft. Bei 2200 Hz übernimmt dann der Hochtöner vom Mitteltöner die Übertragung.

Die membraneigenen Übertreibungen, die jede Metallmembran aufweist liegen weit unterhalb des kritischen Bereichs (die grüne Linie bei 6 kHz) ist um ca 20 dB unterhalb des Pegels der Box.

Impedanz Cauchy
 
Bild links: der
Impedanzgang (rot)

grüne Kurve:
mit Korrekturnetzwerk
1,2 mH/15 μF/12 Ohm


Der Impedanzgang ist bis auf die typischen Tieftonresonanzen (je ein Höcker für den Tieftonlautsprecher und das Bassreflexrohr) sehr eben. Wer einen Röhrenverstärker anschließen will, erhält mit 3 weiteren Bauteilen einen sehr ebenen Impedanzgang (grüne Kurve).
Wasserfalldiagramm Cauchy
 
Bild links: das
Abklingspektrum
Das Abklingspektrum ist gutmütig; es sind keine ausgeprägten Resonanzen erkennbar. Ganz schwach zu erkennen ist die Resonanz des AC 6.5 HE bei ca. 5 kHz und die Resonanzen bei 2 und 1,2 kHz bzw darunter.
Cauchy unter verschiedenen Winkeln
 
Bild links:
Frequenz-
spektrum
unter verschie-
denen Winkeln
Erstaunlich ist, dass Bündelungseffekte kaum zu erkennen sind. Natürlich strahlt der Hochtöner unter 45 Grad nicht mehr im oberen Frequenzbereich ab; aber bereits unter 30 Grad Winkel ist der Frequenzgang erstaunlich linear.

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